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Mehr Sicherheit in der Prostatakrebsdiagnostik durch MRT (3-Tesla)-gestützte Biopsie

Einen Quantensprung in der Diagnose des Prostatakarzinoms bringt die so genannte MRT-gestützte Biopsie. Dazu nutzt das Westdeutsche Prostatazentrum in Zusammenarbeit mit der Radiologie der KLINIK am RING das derzeit modernste bildgebende Verfahren und kombiniert dieses mit der Stanzbiopsie. Während die meisten Einrichtungen über Magnetresonanztomographen mit einer Feldstärke von 1.5 Tesla verfügen, kann die KLINIK am RING mit einem der modernsten, hochauflösensten MRTs aufwarten, dem 3-Tesla-MRT. Damit können Prostatakarzinome mit einer deutlich höheren Sensitivität und Spezifität erkannt werden, als dies mit dem standardmäßig eingesetzten transrektalen Ultraschall (TRUS) möglich ist. Gerade für Patienten, deren PSA-Werte trotz negativer Biopsie weiterhin steigen und der Krebsverdacht bestehen bleibt, ist die MRT-gestützte Biopsie eine sinnvolle und wichtige Erweiterung des diagnostischen Spektrums.

Punktgenaue Biopsie

Vor der eigentlichen Biopsie wird die Prostata des Patienten zunächst im MRT durchleuchtet. Hierbei entsteht eine Art „Landkarte“, in der tumorverdächtige Areale markiert werden, an der sich die Urologen bei der Gewebeentnahme punktgenau orientieren. Die eigentliche Biopsie findet dann in einem zweiten Schritt unter Kontrolle eines hochauflösenden, transrektalen Ultraschalls statt. Durch die Kombination beider diagnostischer Verfahren erhöht sich die Trefferquote und kann dem Patienten so mögliche weitere Biopsien ersparen. Wie aktuelle Untersuchungen zeigen, liegt die Erkennungsrate eines Prostatakarzinoms bei einer mit einem 3 Tesla-MRT unterstützten Biopsie nach bereits erfolgter Gewebeentnahme mit 41 Prozent deutlich über den 10 bis 20 Prozent bei einer Biopsie unter transrektalem Ultraschall.

Ein weiterer Vorteil: Durch die exakte Bestimmung sowohl der Lokalisation als auch der Aggressivität der einzelnen Tumorherde in der Prostata, kann die Behandlung sehr zielgerichtet erfolgen. Gerade für moderne Therapien, wie beispielsweise der Brachytherapie, bei denen nicht die gesamte Prostata entfernt, sondern punktgenau bestrahlt wird, liefert die MRT-gestützte Biopsie wertvolle Informationen.

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Berichte über das Westdeutsche Prostatazentrum

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Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

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